Mit einer Überraschung endete der diesjährige Wettbewerb (2003) zur Auszeichnung deutsch-tschechischer Städtepartnerschaften: Die südniedersächsische Gemeinde Rosdorf erhielt mit ihrer ostmährischen Partnerstadt Zubří den Hauptpreis und die Wandermedaille. Die Auszeichung wurde vom Koordinierungsrat des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums (KOR) initiiert und in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Durchgeführt wurde der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Johannes Rau und des Präsidenten der Tschechischen Republik Václav Klaus stand, durch das Deutsch-tschechische Informationszentrum IDOR in Marktredwitz. IDOR bereitet die Öffentlichkeit besser auf die Erweiterung vor und wird durch das Auswärtige Amt unterstützt.
Ausschreibung
In einem ersten Schritt wurde allen deutschen und tschechischen Städten und Gemeinden, die bei verschiedenen Gemeindeverbänden und Botschaften als Partnerschaften gemeldet sind, ein Fragebogen zugesandt. Damit konnten sich die Kommunen um die Auszeichnung bewerben. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb auch über Fachblätter und die tschechischen Bezirksregierungen. Der Fragebogen umfasste die Bereiche Geschichte und Entstehung der Partnerschaft, Projekte sowie Vorteile und Probleme einer deutsch-tschechischen Partnerschaft.
Insgesamt wurden nach Eingang der Antworten 80 Städtepartnerschaften bestätigt, wobei nur von 45 Partnerschaften der Fragebogen von beiden Städten/Gemeinden vorlag. Zusätzlich erhielt IDOR negative Rückmeldungen: In 21 Fällen existiert keine offizielle Partnerschaft, in 18 Fällen nur ein Kontakt und in sechs nur eine freundschaftliche Verbindung zueinander.
Die Grundlage der ersten Auswertung bildete ein Kriterienkatalog, anhand dessen die Partnerschaften miteinander verglichen wurden. IDOR berücksichtigte bei der Bewertung folgende Gesichtspunkte:
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Quantität und Qualität der Zusammenarbeit. Wünschenswerter Weise reichen die Kooperationen über das jährliche Treffen der Verwaltungsspitzen hinaus. Entscheidend bei der Prämierung waren nicht absolute Zahlen, sondern die Relationen, um kleineren Gemeinden gleiche Wettbewerbschancen zu ermöglichen.
- Verankerung der Partnerschaft im Alltag. Beachtung sollte nicht nur die dauerhafte Zusammenarbeit von Schulen, Feuerwehren und anderen öffentlichen Einrichtungen erfahren. Auch herausragende innovative, Völker verbindende Projekte, das bürgerliche Engagement in der Partnerschaft sowie die Präsentation in der Öffentlichkeit und im Internet wurden berücksichtigt.
Für die Jury-Sitzung erarbeitete IDOR eine Vorschlagsliste von 18 Partnerschaften, die sich durch Intensität oder besondere Projekte hervorgetan hatten.
1. Jury-Sitzung
Die Jury setzte sich aus Vertretern des KOR, des Deutsch-Tschechischen Jugendforums, der Städte- und Gemeindeverbände und anderen Experten zusammen. Die Jury beschloss, die von IDOR erarbeitete Vorschlagsliste zu übernehmen, allerdings diejenigen Partnerschaften davon zu streichen, bei denen nur eine Bewerbung vorlag. Die verbleibenden 13 Partnerschaften sollten in der 2. Runde näher untersucht werden:
Baden-Baden und Karlovy Vary haben 1998 ihren Partnerschaftsvertrag unterschrieben. Schon seit 1989 stehen die Kurverwaltungen der beiden Städte in Kontakt. Auf tschechischer Seite gibt es eine Koordinatorin und eine Partnerschaftskommission, auch auf deutscher Seite gibt es einen Partnerschaftsverein. Interessante Kooperationen sind beispielsweise das Schulprojekt „Europa und sein Kurorte“, Benefizaktionen für Behinderte, Senioren und der Austausch von Journalisten.
Berlin-Neukölln und Ústí nad Orlicí haben im November 1989 ihren Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Damit sollte angeknüpft werden an die Gründung des Stadtteils Rixdorf durch Bürger aus dem heutigen Stadtgebiet von Ústí nad Orlicí. Neben regelmäßigem Schüleraustausch und Beteiligungen auf dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt, kooperieren Wissenschaftler und Kirchengemeinden miteinander.
Bernkastel-Kues und Karlovy Vary stehen seit 1991 in Kontakt, 2000 wurde der Partnerschaftsvertrag geschlossen. Auf tschechischer Seite gibt es eine Koordinatorin und eine Partnerschaftskommission, auch auf deutscher Seite gibt es einen Partnerschaftsverein. Kooperationen bestehen unter anderem im Schul- und Kulturbereich, zum Beispiel wurden gemeinsam Filme über die Städte gedreht, einer davon wurde auf dem Tourfilm-Festival ausgezeichnet.
Dieburg und Mladá Boleslav unterzeichneten 1997 eine Partnerschaftsurkunde. In beiden Städten gibt es Freundschaftskomitees für die andere Stadt, mit Mitgliedern, die die andere Sprache sprechen. Vor allem im Bereich der Jugend verläuft die Zusammenarbeit intensiv, ein gemeinsames Videoprojekt wurde bereits ausgezeichnet. Die partnerschaftlichen Aktivitäten werden durch feste Partnerschaftsetats und Fördermittel finanziert.
Furth im Wald und Domažlice trennen nur 13 Kilometer, 1990 wurde der Partnerschaftsvertrag geschlossen. Die Kontakte und Zusammenarbeit reichen aber bis in die 1960er Jahre zurück. Die beiden Städte haben bereits drei Bücher zusammen herausgeben, darunter ein Märchenbuch. Es gibt ein deutsch-tschechisches Kammerorchester, Kooperationen zwischen vielen Vereinen und Einrichtungen und einen jährlichen deutsch-tschechischen Freundschaftslauf zwischen beiden Orten.
Görlitz und Nový Jičín unterhalten seit 1985 eine Partnerschaft. Sie arbeiten unter anderem im Bereich der Berufsausbildung (Studienaufenthalte und Workshops) zusammen, in der Denkmalpflege und im Bereich der Seniorenbegegnungen, teilweise auch mit polnischen und französischen Partnern.
Illertissen und Loket stehen seit 1953 in Kontakt, 1999 wurde die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Als wichtige Kooperationen erachten beide Städte ihren Schüleraustausch und die Vermittlung von Ferienarbeit in Deutschland für Schüler aus Loket. Außerdem arbeiten die Kindergärten, Heimatmuseen und Kunstzirkel zusammen. Illertissen hat Loket mit Spenden bei Sanierungsmaßnahmen unterstützt.
Konstanz und Tábor schlossen 1984 eine Städtepartnerschaft, die sich nach Angaben beider Seiten aber erst 1990 in eine Bürgerpartnerschaft weiterentwickelte. 1993/94 wurde das Konstanzer Haus in Tábor durch eine deutsch-tschechische Träger-GmbH restauriert, 1995 kopierten Bürger beider Städte die Reise Jan Hus' nach Konstanz. Zurzeit wird eine deutsch-tschechische Zukunftsstätte geplant. Kooperationen gibt es auch im Bereich Schüler- und Studentenaustausch, Sport und Ökologie.
Pirna und Děčín verbindet seit 1975 ein Partnerschaftsvertrag, der 1998 erneuert wurde. Die beiden Städte liegen nur 40 Kilometer von einander entfernt. Sie organisieren gemeinsam Workcamps mit arbeitslosen Jugendlichen und die Veranstaltungsreihe „Mosty-Brücken“. Pirnaer Bürger sind Adoptivpaten von Tieren im Zoo Děčín, weiterhin gibt es Kooperationen zwischen Kirchengemeinden, politischen Parteien und Schulen.
Rosdorf und Zubří haben nach langen Kontakten zwischen den Handballvereinen beider Orte 1993 einen Partnerschaftsvertrag geschlossen. Seit 2001 wird die Partnerschaft von Freundschaftskreisen getragen. Kooperationen und Erfahrungsaustausch gibt es zwischen den Verwaltungen, Schülern, Musikensembles, politischen Parteien und Unternehmern. Es wird ein Praktikantenaustausch organisiert, zurzeit bauen die Kleingärtner erste Kontakte auf.
Sohland an der Spree und Čisovice unterhalten seit 1997 eine Partnerschaft. Die beiden kleinen Ortschaften arbeiten vor allem im Bereich der Dorferneuerung zusammen. Es gibt ein jährliches Kinderferienlager mit einer französischen Stadt, Praktikantenaustausch und Erfahrungsaustausch zwischen den Verwaltungen.
Stuttgart und Brünn / Brno haben im Dezember 1989 ihre Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. In beiden Städten gibt es einen Koordinator für die Partnerschaftsaktivitäten. Die Verwaltungen und andere städtische Einrichtungen unterhalten außerdem einen intensiven Erfahrungsaustausch und ein Hospitationsprogramm. Beide Städte beteiligen sich an dem Programm „Versöhnung und Verständigung mit osteuropäischen Partnerstädten“, der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hatte für Projekte im Senioren- und Sozialbereich 256.000 Euro für die drei osteuropäischen Partnerstädte zur Verfügung gestellt.
Vohenstrauß und Stříbro unterhalten seit 1992 eine Städtepartnerschaft. Beide Orte liegen 55 Kilometer von einander entfernt. Die Bürger besuchen sich bei vielen Gelegenheiten, außerdem gibt es ein Schulprojekt und gemeinsame Wallfahrten. In der Städtepartnerschaft engagierten Bürgern wurde auf beiden Seiten die Ehrenbürgerwürde beziehungsweise eine goldene Bürgermedaille verliehen.
Kriterienkatalog
Die Jury verabschiedete außerdem einen Kriterienkatalog, der die Bewertungsgrundlage bei den Besuchen der Städte bilden sollte. Besonderes Augemerk sollte auf folgende Punkte gelegt werden:
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Breite der Partnerschaft und ihre Verankerung in der Bevölkerung
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Einbeziehung spezifischer Gruppen und Randgruppen (wie Jugendliche, Behinderte)
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Innovativer Charakter der Austausch- und Begegnungsprojekte
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Kooperationen auf wirtschaftlichem Gebiet und in der Berufsausbildung
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Anknüpfung an historische Wurzeln, Einbeziehung von Emigranten oder Sudetendeutschen
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Funktionierende Partnerschaft als Motivation, die Sprache des Partners zu lernen
Besuche der Partnerstädte
Alle Städte und Gemeinden der zweiten Runde wurden von IDOR-Mitarbeitern besucht. Die Besuchsberichte dienten der Jury als Entscheidungsgrundlage für ihre zweite und abschließende Sitzung.
2. Jury-Sitzung
Den Juroren fiel die Entscheidung für einen Sieger schwer, da ihrer Meinung nach alle Partnerschaften der zweiten Runde Anerkennung verdienten. Alle 13 Partnerschaften bekamen daher eine Ehrenurkunde und wurden als beispielhafte Partnerschaften ausgezeichnet.
Das Gremium beschloss außerdem folgende Platzierungen:
1. Platz (Rosdorf – Zubří): Hauptpreis im Wettbewerb des Jahres 2003
Hervorgehoben wurden folgende Eigenschaften der Partnerschaft:
- Fähigkeit zur spontanen Entwicklung
Entwicklung neuer Ideen (zum Beispiel einer Schnupperfahrt)
Erfolgreiche Drittmitteleinwerbung
Lang andauernde zwischenmenschliche Beziehungen und Innigkeit
Grenzferne / große Distanz
Praktikantenaustausch
Breite gesellschaftliche Basis
Fördervereine
Trotz unterschiedlicher politischer Systeme immer wieder neu belebt
Weitergabe der Partnerschaft an jüngere Generationen
2. Platz (Stuttgart – Brno): „Beste Zusammenarbeit zwischen Großstädten“
Hervorgehoben wurden folgende Eigenschaften der Partnerschaft:
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Maximales Ausnützen der Möglichkeiten einer Großstadt
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Intensität trotz Großstadtverhältnissen
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Zielgerichtete Partnerschaftsarbeit der Stadtverwaltung für Multiplikatoren/Lehrer und Fachbereiche
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Einbeziehen von Minderheiten und Randgruppen
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Breite der Partnerschaft
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Aktive Vergangenheitsbewältigung
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Große Distanz
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Einbindung in trilaterale Projekte
3. Platz (Sohland an der Spree – Čisovice): „Beste Zusammenarbeit zwischen kleineren Gemeinden“
Hervorgehoben wurden folgende Eigenschaften der Partnerschaft:
4. Platz (Furth im Wald – Domažlice): Besondere Anerkennung findet die erfolgreiche grenznahe Kooperation in den Bereichen Wirtschaft und Kultur
Hervorgehoben wurden folgende Eigenschaften der Partnerschaft:
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Förderung der grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Vorbereitung auf die EU-Erweiterung
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Grenznähe
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Intensives Sprachlernen
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Einbeziehung von Randgruppen (Behinderte)
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Breitenwirksame Aktionen (zum Beispiel Ski-Langlauf, Deutsch-tschechisches Kammerorchester)
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Bürgermeister Reinhold Macho als Motor und Koordinator der Partnerschaft
5. Platz (Berlin-Neukölln – Ústí nad Orlicí): Besondere Anerkennung findet die aktive Pflege eines gemeinsamen geistigen und kulturellen Erbes.
Hervorgehoben wurden folgende Eigenschaften der Partnerschaft:
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Entwicklung eines gemeinsamen geistigen und kulturellen Erbes
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Gefestigte Beziehung trotz politischer Widerstände
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Entwicklung persönlicher Beziehungen
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Zusammenarbeit im Bereich Denkmalschutz
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Interessante Neuentwicklungen
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Funktionierender Jugendaustausch
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Vereinsinitiativen
6. Platz (Vohenstrauß – Stříbro): Besondere Anerkennung findet die erfolgreiche grenznahe Kooperation in den Bereichen Schule und Kirche.
Hervorgehoben wurden folgende Eigenschaften der Partnerschaft:
Preisverleihung am 7.9.2003 im Rahmen des Abschlusskonzertes des Festivals Mitte Europa in Plauen
Die feierliche Auszeichnung der Sieger des diesjährigen Wettbewerbs fand am 7.9.2003 im Rahmen des Abschlusskonzertes des Festivals Mitte Europa in Plauen im Vogtland statt. Bei einer Ausstellung im Plauener Rathaus präsentierten sich der Öffentlichkeit zunächst alle 13 Partnerschaften, die die Endausscheidung erreicht hatten. An Informationsständen stellten sich die Kommunen vor und zeigten, auf welchen verschiedenen Ebenen sie mit ihren Partnergemeinden zusammenarbeiten. Vor der Preisverleihung in der Plauener Johanniskirche wiesen dann die Laudatoren, Petra Ernstberger, Mitglied des Bundestages und Vorsitzende der deutsch-tschechischen Parlamentariergruppe sowie Professor Dr. Otto Pick, Ko-Vorsitzender des KOR, nochmals auf den Wert und den Grundgedanken des Wettbewerbs hin: "Städtepartnerschaften sind Zeugnisse eines Europas der Bürger, und unsere gemeinsame europäische Zukunft beruht auf der Zusammenarbeit der Bürger", betonte der ehemalige stellvertretende tschechische Außenminister. Ernstberger und Pick waren sich einig, dass die kommunalen Verbindungen die Ziele des Deutsch-tschechischen Gesprächsforums in idealer Weise umsetzten, nämlich eine bessere Verständigung und mehr Begegnung zwischen Deutschen und Tschechen. Inwieweit der Wettbewerb andere Kommunen stimulieren wird, intensiver zusammenzuarbeiten, wird sich in zwei oder drei Jahren erweisen. Dann soll der Städtepartnerschaften-Wettbewerb neu aufgelegt werden. Weitere Anreize zur Vertiefung der Kooperation erhalten alle Interessenten im Jahr 2004, wenn der diesjährige Wettbewerb in einer Broschüre dokumentiert und die Partnerschaften der Endausscheidung ausführlicher vorgestellt werden.
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