Konference 1998 - 2019

Konference 1998 - 2008

 
 

2008 - Pilsen: Gesellschaft ohne Struktur? Bedeutung des Subsidiaritätsprinzips in den deutsch-tschechischen Beziehungen

Nach der begrifflichen Klärung und historischen Verortung des Subsidiaritätsbegriffs wurde dessen Bedeutung für die bilateralen Beziehungen und die Relevanz für den europäischen Integrationsprozess erörtert. Verschiedene Organisationen stellten darüber hinaus ihre grenzüberschreitenden Aktivitäten vor.


2007 - Erfurt: Identitäten und Lebensstile von Deutschen und Tschechen in einem Europa der Migration, Integration und Multikulturalität

In Erfurt wurden die Konsequenzen des Transformationsprozesses seit 1989 diskutiert. Dabei wurde der Fokus sowohl auf die Veränderungen der individuellen Lebensentwürfe als auch auf die durch Migration bedingte gesellschaftliche Dynamisierung gerichtet. Insbesondere die Situation der Minderheiten in beiden Ländern wurde erörtert.


2006 - Liberec: Barrieren durch Bildung überwinden

Nationale Bildungsstrategien und die Auswirkungen auf das bilaterale Verhältnis standen auf der Agenda der Konferenz in Liberec. Besprochen wurden die neuen Herausforderungen an Bildung und Ausbildung, die europäischen und nationalen Bildungsstrategien für die Zukunft sowie deutsch-tschechische Bildungsinitiativen.


2005 - Berlin: Deutsche und Tschechen im Jahr 2005. Was bedeuten 60 Jahre Frieden und Integration in Europa für die gegenseitigen Beziehungen?

In Berlin standen die deutsch-tschechischen Beziehungen, eingebettet in den europäischen Kontext, im Zentrum der Diskussionen. 60 Jahre nach Kriegsende und ein Jahr nach dem Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union wurde thematisiert, inwieweit sich aus gewachsenen nationalen Identitäten eine europäische Identität entwickeln kann, und welche Rolle dabei der Zivilgesellschaft zukommt.


2004 - Prag: Modernisierung des Sozialstaates in Europa

In Prag beschäftigte man sich mit der zentralen Frage, wie man mit der Sozialstaatlichkeit in beiden Ländern in Gegenwart und Zukunft umgeht. Thematisiert wurden die durch den demographischen Wandel verursachten Herausforderungen, die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und die globale Umverteilung von Arbeit.


2003 – München: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft: Deutschland und Tschechien nach dem Europäischen Rat von Kopenhagen

Die Perspektiven und Aufgaben beider Länder nach dem Stattfinden des Europäischen Rats von Kopenhagen, wurden in München diskutiert. Die Konferenzgäste tauschten sich insbesondere darüber aus, wie die Zusammenarbeit in den Grenzregionen intensiviert werden kann.


Runder Tisch 2002 – Berlin: Entwicklung der deutsch-tschechischen Beziehungen seit der deutsch-tschechischen Erklärung von 1997

Der 5. Jahrestag der Unterzeichnung der Deutsch-Tschechischen Erklärung war Anlass, ein Resümee des bisher Erreichten zu ziehen sowie Perspektiven für die künftige Zusammenarbeit aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wurden deutsche und tschechische Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zu einem Runden Tisch nach Berlin eingeladen.


2001 – Mladá Boleslav: Deutsch-tschechische wirtschaftliche Zusammenarbeit

Im Mittelpunkt der Konferenz in Mladá Boleslav standen die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Unternehmen und Banken beider Länder und die Eingliederung der Tschechischen Republik in die europäischen Wirtschaftsstrukturen. Außerdem wurden gesellschaftliche Fragestellungen beider Länder im Kontext der bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen hinterfragt.


2000 – Hamburg: Europäische Sicherheit als gemeinsames Anliegen Tschechiens und Deutschlands

Die Gespräche in Hamburg standen ganz im Zeichen sicherheitspolitischer Fragestellungen. Erörtert wurde die gemeinsame Mitgliedschaft in der NATO, welche gemeinsamen sicherheitspolitischen Aufgaben es in Europa zu bewältigen gibt und welche Lehren man aus dem gemeinsamen Einsatz im Kosovo ziehen kann.


1999 – Brno: Deutsche und Tschechen im vereinigten Europa

Zentrale Themen in Brno waren Fragen der Erweiterung der Europäischen Union und des Beitritts der Tschechischen Republik. Verdeutlicht wurde die Notwendigkeit, die Aktivitäten im deutsch-tschechischen Verhältnis auf die Zukunft auszurichten, die Vergangenheit dabei aber nicht zu übergehen.


Jahreskonferenz 1998 – Dresden:

Während der ersten Jahreskonferenz wurde über die gemeinsame Verantwortung der Deutschen und Tschechen in Europa, über Fragen zu Bildungswegen, zum Jugendaustausch sowie über Möglichkeiten der kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit diskutiert.

 
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