Aktuell

 
 

Jahreskonferenz des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums

1989-2019: UND WAS WEITER?

2. November 2019

Neues Rathaus
Martin-Luther-Ring 4
Leipzig, Deutschland

 

10:00 - 10:20

 

10:20 – 10:30

ERÖFFNUNG DER JAHRESKONFERENZ
Christian Schmidt, Ko-Vorsitzender des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums, Deutschland
Libor Rouček, Ko-Vorsitzender des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums, Tschechien

ANSPRACHE
Oliver Schenk, Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei des Freistaates Sachsen, Deutschland

10:30 - 10:40

GELEITWORT
Karel Schwarzenberg, ehemaliger Außenminister der ČR, Tschechien

  

10:45 - 12:15

I. BLOCK: DIE ERWARTUNGEN VON 1989 UND DIE HEUTIGE REALITÄT

Wie verlief die Transformation der Erwartungen und Versprechen von 1989 in die heutige Realität? Hat die Begeisterung des Revolutionsjahres zu den Veränderungen geführt, die die Gesellschaft wollte, und werden diese auch 30 Jahre später noch als positiv bewertet? Hat die Gesellschaft sich – nicht nur in Verbindung mit dem Jahr 1989, sondern auch im Kontext der anschließenden Wiedervereinigung Deutschlands und der Teilung der Tschechoslowakei in zwei separate Staaten – vom politischen Establishment der sozialistischen Zeit befreit? Und hat sie auch die wirtschaftliche Transformation bewältigt? Welchen Einfluss hat das heute auf uns?

Moderation: Kai-Olaf Lang, wissenschaftlicher Mitarbeiter, SWP, Deutschland

Redner:
Oliver Kloss, Politikwissenschaftler, Universität Leipzig, Deutschland
Apolena Rychlíková, Dokumentarfilmerin, Tschechien
Alexandr Vondra, Abgeordneter im Europäischen Parlament, Tschechien

 

12:15 - 13:30

MITTAGSPAUSE

 

13:30 - 15:00

II. BLOCK: DER EINFLUSS DER VERGANGENHEIT AUF DIE GEGENWART

AUFTEILUNG IN 3 GRUPPEN – INTERAKTIVE DISKUSSIONEN

  1. Die wirtschaftliche Transformation und ihre Folgen für die Gesellschaft

Ostdeutschland hat angesichts der Wiedervereinigung des Landes (Einführung einer einheitlichen Währung, sofortige Öffnung des Marktes, Migration, hohe Transferleistungen aus dem Westen, anschließende Währungsunion) eine spezifische Transformation durchlaufen, die Positives wie auch Negatives mit sich brachte. In der Tschechischen (vormals Tschechoslowakischen) Republik war die Transformation ähnlich tiefgreifend, verlief jedoch anders. Welches Wirtschaftsmodell hat sich nach dem Sturz des Kommunismus etabliert? Wie hat sich die Sozialstruktur der Gesellschaft verändert? Welche Fragen sind nach der Transformation offen geblieben? In welchem Maße sind Ungleichheit und eine unausgewogene Entwicklung entstanden, insbesondere innerhalb der Gesellschaft wie auch zwischen den großen Ballungszentren und den Peripherien?

             Moderation: Lenka Zlámalová, Wirtschaftsjournalistin, Tschechien

Es diskutieren:
Karl-Heinz Paqué, Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung, Deutschland
Josef Středula, Vorsitzender der Böhmisch-mährischen Gewerkschaftskonföderation (ČMKOS), Tschechien

 

  1. Die Entwicklung der Demokratie nach 1989

Was für ein Demokratietyp ist nach 1989 entstanden? Warum wird die liberale Demokratie in Frage gestellt? Welche Mängel weist die Demokratie in unseren Ländern auf und was sind die Ursachen dieser Mängel? Wie funktionieren bzw. funktionierten Zivilgesellschaft und Medien gestern und heute?

Moderation: Tomáš Sacher, Direktor des Tschechischen Zentrums Berlin, Tschechien

Es diskutieren:
Oliver Hach, Journalist, Freie Presse, Deutschland
Olga Richterová, Abgeordnete im Parlament der ČR, Tschechien

 

  1. Wertunterschiede

Es scheint, als bestünden grundlegende Unterschiede in der Wertehierarchie zwischen den Ländern des „ursprünglichen“ Westeuropas auf der einen und Ostdeutschland, der Tschechischen Republik und vielen anderen mitteleuropäischen Ländern auf der anderen Seite. Stimmt das oder handelt es sich dabei um ein generelles europäisches Phänomen weit verbreiteter Wertunterschiede, z. B. zwischen Großstädten und ländlichen Regionen? Wenn es sich um Wertunterschiede in eher geografischem Maßstab handelt, worin bestehen dann diese Unterschiede? Ein gemeinsamer Wert des Jahres 1989 war Freiheit. Was bedeutet Freiheit heute im ehemaligen Ost- und Westteil Deutschlands und in der Tschechischen Republik? Inwieweit und wodurch ist die Freiheit heute gefährdet?

Moderation: Petra Ernstberger Geschäftsführerin des DTZF, Deutschland

Es diskutieren:
Melanie Piepenschneider, Politikwissenschaftlerin, Konrad-Adenauer-Stiftung, Deutschland
Michaela Pixová, Sozialgeografin, Tschechien
Marko Schiemann, Abgeordneter im Sächsischen Landtag, Deutschland
Matěj Spurný, Historiker, Tschechien

 

 

 

15:00 - 15:30

PAUSE

 

15:30 - 17:00

III. BLOCK: GENERATIONSWECHSEL UND HOFFNUNGSVOLLE ZUKUNFT?

15:30 – 15:45 ZUSAMMENFASSUNG AUS DEN ARBEITSGRUPPEN DES VORIGEN TEILS

15:45 – 17:00 BLOCK

Die Geschichte zeigt, dass in der Entwicklung der letzten 30 Jahre nicht alles geglückt ist, dass neben positiven Ereignissen auch weniger gelungene stehen. Das ist ganz natürlich. Ist jedoch das grundlegende Prinzip, sich für Werte einzusetzen, auch heute noch attraktiv? Werden dieselben Werte generationsübergreifend weitergegeben? Und wird die jüngere Generation bereit sein, sich am gesellschaftlichen Geschehen zu beteiligen und ähnliche Werte zu verteidigen wie die vorhergehende? Welche Rolle spielen Deutschland und Tschechien in den europäischen Beziehungen mit Blick auf die derzeitige Entwicklung in der EU und die eventuelle Transformation dieser Gemeinschaft wie auch mit Blick auf den bevorstehenden Generationswechsel?

Moderation: Tomáš Jelínek, Geschäftsführer des DTZF, Tschechien

Es diskutieren:
Karl-Heinz Paqué, Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung, Deutschland
Lucie Smolková, Regionalkoordinatorin von Fridays for Future, Tschechien
Maria Donata Di Taranto, Teilnehmer des CGYPP 2019, Projektmanagerin, EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn e. V., Deutschland

 

17:00 - 17:30

ZUSAMMENFASSUNG UND ABSCHLUSS DER JAHRESKONFERENZ

18:00 – 21:00

EMPFANG

 

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